Welche Funktionen hat eine Webseite? Was gibt es für Webseiten-Arten? Dies möchten wir in diesem Artikel erläutern. In diesem Artikel möchten wir erläutern, was man im allgemeinen mit einer Webseite erreichen kann.

1. Webseite für private Zwecke

Webseiten für private Zwecke zielen in erster Linie nicht darauf ab einen kommerziellen Gewinn zu erzeugen. Das heißt nicht, dass auch private Blogger mit ihrem Blog kein Geld verdienen. Es sind lediglich Blogs, die hauptsächlich für private Zwecke erstellt werden. Hierzu gehören:

  • Hochzeitseinladungen: momentan im Trend. Neben der typischen Einladungskarten entscheiden sich Paare immer mehr dazu, ihre Gäste auf diese besondere Art und Weise einzuladen. Typische Inhalte auf solch eine Hochzeitseinladungen sind – neben den formellen Angaben wie Datum, Adresse etc. – ein Foto vom Brautpaar und ein Countdown-Zähler.
  • Blogs: private Blogger nutzen ihre Webseite für die Veröffentlichung von Ereignissen aus ihrem Leben. Auch sehr beliebt ist, dass Blogger beispielsweise über ihr Hobby berichten. Allerdings haben soziale Netzwerke wie Facebook private Blogs sehr stark begrenzt. Ein Vorteil von sozialen Medien ist die einfache Bedienbarkeit. Somit fallen der technische Aufwand und auch die Kosten für den eigenen Blog weg. Auch hat die mit Facebook und co mit einhergehende Vernetzung und somit Vergrößerung der Reichweite viele Blogger dazu veranlasst, ihre Veröffentlichung über Facebook zu machen. Jedoch gibt es immer noch Blogger-Themen, die in der Lage sind unabhängig von Facebook ihre Community zu pflegen oder zumindest Facebook als ein begleitendes Instrumentarium zu nutzen wie zum Beispiel Reise-Blogger.
  • CV bzw. Lebensläufe: oft wählen Freiberufler oder Kreative diese Art der Selbstpräsentation. Klar kann darüber gestritten werden, in wie fern Lebensläufe zu privaten Webseiten gezählt werden kann. Da in solchen Webseiten die Person im Mittelpunkt steht, haben wir es trotzdem unter „private Zwecke“ aufgelistet. Es gab die Annahme, dass Webseiten mit privaten Lebensläufen die Zukunft des Internets sein wird. Allerdings hat sich das bereits – vor inzwischen über einem Jahrzehnt – als unwahr erwiesen. Wir haben diesbezüglich einen Artikel, in der wir erläutern, ob es jemals eine Zeit geben wird, in der jeder eine eigene Webseite benötigen wird. In diesem Kontext ist es auch interessant zu erwähnen, dass es einige StartUps gibt, die versuchen eine Plattform für Lebensläufe zu etablieren.

2. Webseiten für kommerzielle Zwecke

Neben Webseiten, die einen kommerziellen Zweck erfüllen, gibt es auch Webseiten, die einen materiellen bzw. gewerblichen Zweck erfüllen. Während die erstgenannten ihr Unternehmen im Internet lediglich präsentieren sind die letztgenannten darauf ausgerichtet mittels ihrer Webseite Geld zu verdienen. Während die einen für ihre Webseite Geld ausgeben, verdienen die anderen Geld. Hierzu zählen:

  • Unternehmenswebseite: das Unternehmen wird präsentiert. Man richtet die Webseite darauf aus, die Professionalität des Unternehmens zu unterstreichen. Hierbei geht es lediglich darum eine Webseite um des Webseite-Willens zu erstellen. Typischerweise wird solch eine Webseite mit Werbe-Texten vollgestopft, ohne aber den Webseiten-Besucher zu einer bestimmten Handlung zu bewegen.
  • Image-Webseite: eine Webseite als Ergänzung zu der Hauptmarke. Wir kennen alle das Phänomen: es ist immer authentischer, wenn eine Drittperson über einen spricht, als wie wenn man selbst über sich spricht. Unternehmen machen sich diese Eigenschaft zu eigen und produzieren Fremd-Marken, die dann wiederum für die Hauptmarke werben. Allerdings wird auch hier kein Handlungsaufruf gemacht. Es geht lediglich darum, die Vorteile der Hauptmarke zu erwähnen.
  • Unternehmens-Blog: sehr trendy. Von Anhängern wird oft liebevoll der Slogan „Content is King“ erwähnt. Durch die Produktion von informativen Texten über das Unternehmen bzw. ein Produkt wird eine Community voll mit potenziellen Kunden angestrebt. Auch der Riesen-Konzern Google hat bereits darauf reagiert. So schenkt Google Webseiten mit „relevantem“ Content erhöhte Aufmerksamkeit, indem solche Webseiten bei Suchanfragen höher gelistet werden.

3. Webseiten für den gewerblichen Zweck

  • Online-Shop: in einem Online-Shop versucht man den Webseiten-Besucher als Kunden zu gewinnen. Hierzu erstellt man ähnlich wie bei lokalen Geschäften Ausstellungsflächen und Vitrinen, die den Kunden dazu animieren soll einzukaufen. Neben dem spielen auch das Ambiente eine Rolle, welches durch Farben und Design ein Wohlfühl-Effekt erzeugen soll. Bei Online-Shops spiel auch die gefühlte Sicherheit eine große Rolle. Hierzu zählen, Garantieleistungen, Rücknahme-Bedingungen, Zahlungsarten, Benutzerwertungen eine sehr große Rolle. Online-Shops sind nur fähig genug Geld zu erzeugen, wenn sie auch für den Verkauf optimiert sind. Lesen Sie hierzu unseren Artikel über Landingpages. Während manche Online-Shops ein umfassendes Spektrum von Waren anbieten, gibt es auch Online-Shops, die nur einen einzigen Produkt verkaufen.
  • eLearning-Portale: sehr beliebt und im Trend. Menschen sind immer mehr bereit für qualitativ hochwertiges Wissen zu bezahlen. Vor allem, wenn dieses Wissen mit einer Zertifizierung verknüpft wird. Oft bieten eLearning-Portale einen kostenlosen eingegrenzten Zugang, um ihre Kunden von ihrer Qualität zu überzeugen. Hierbei spielt es keine Rolle, in welchem Bereich oder Segment das Wissen ist.
  • Affiliate-Seiten: Webseiten, die von dem Erwerb von Provisionen leben. Auf diesen Webseiten werden verschiedene Produkte geworben. Der Webseiten-Besucher entscheidet sich für den Kauf von einem Produkt, weil ihn der Text des Autors überzeugt. Der Webseiten-Betreiber wird prozentual am Verkaufswert beteiligt.
  • Vergleich- und Testing-Portale: Sie haben bestimmt schon einmal nach einem bestimmten Produkt gesucht und sind auf eine Test-Webseite gelandet. Diese funktionieren alle nach dem selben Prinzip: zum Beispiel suchen Sie nach einem Bügelbrett und geben in Google ein: „bügelbrett test“ und sie bekommen lauter Webseiten mit dem Namen „bügelbrett-test[punkt]de“. Diese Webseiten vergleichen verschiedene Produkte aus der selben Kategorie und geben jeweils eine Bewertung dazu ab. Man nennt diese Webseiten auch Nischenwebseiten. Meist sind solche Webseiten stark auf den Gewinn des Betreibers ausgerichtet, sodass die Vergleiche bzw. die Test in den Hintergrund rücken. Diese Art von Webseiten werden auch Affiliate-Webseiten, oder auch Nischen-Webseiten genannt: Webseiten, die von „Provisionen“ der verkauften Produkte leben. Auf diesen Webseiten werden verschiedene Produkte geworben. Der Webseiten-Besucher entscheidet sich für den Kauf von einem Produkt, weil ihn der Text des Autors überzeugt. Der Webseiten-Betreiber wird prozentual am Verkaufswert beteiligt.Wir haben einen Artikel über die Potenziale von Affiliate-Webseiten erstellt und erläutern darin, wieso es keinen Sinn macht in diese Richtung zu denken.

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